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Pille danach

Pille danach

Bei der sogenannten „Pille danach“ handelt es sich keinesfalls um ein dauerhaftes Verhütungsmittel, sondern um ein Notfall-Medikament. Aus diesem Grund sollte und darf sie nicht leichtfertig angewendet werden, sondern ausschließlich zur Notfall-Therapie.

Ungeschützter oder schlecht geschützter Geschlechtsverkehr kann ungewünschte Folgen haben. Eine „Pille danach“ sollte spätestens nach 72 Stunden eingenommen werden. Sie ist ein rezeptpflichtiges Notfallmedikament und kein Ersatz für andere Verhütungsmittel. Eine Packung enthält 2 Tabletten, von denen die erste sofort und die zweite 12 Stunden danach eingenommen werden soll. Es besteht damit jedoch kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten!

Je früher diese Pille eingenommen wird, desto wirksamer ist sie. Wird die erste Tablette innerhalb von 12 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr geschluckt, so liegt die Zuverlässigkeit bei 95-99 Prozent. Je später die Einnahme, desto geringer die Sicherheit.

Die Wirkung dieser Tablette verhindert in den Tagen vor dem Eisprung diesen, danach unterbindet sie die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut. Sie ist aber keine Abtreibungspille, die einen Schwangerschaftsabbruch auslöst!

Dr. Mathias Rohla, Facharzt für Gynäkologie Wien, Floridsdorf & Geburt Wien, Frauenarztshilfe . Pastorstrasse 2a . 1210 Wien . t +43 1 257 47 01 .

Autor

Werbeagentur Linz
Dr. Mathias Rohla FA für Gynäkologie & Geburtshilfe work Pastorstrasse 2a 1210 Wien Österreich work +43 1 257 47 01 gynrohla.at