Mobile Version

Sprachauswahl

Osteoporose

Osteoporose

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine schmerzhafte Erkrankung des Skeletts. Man spricht dabei von Knochenschwund, da sich die Knochenmasse verringert. Der Knochenabbau nimmt zu, der Knochenaufbau ist zu langsam. So kommt es schnell zu Brüchen von Wirbelkörpern und der Rücken wird krumm. Im Bereich von Schenkelhals, Wirbelkörper oder Handgelenk gibt es besonders häufig Probleme.

Wer ist davon betroffen?

Betroffen sind vor allem familiär vorbelastete Frauen mit geringem Körpergewicht. Bewegungsmangel, falsche Ernährung, oder vorangegangene Magen-Darm- oder Nierenerkrankungen sind ebenfalls Risikofaktoren. Ebenso die Einnahme bestimmter Medikamente und zu hoher Nikotin- oder Alkoholkonsum. In der Zeit der Wechseljahre kann es bei sehr frühem Einsetzen durch den Östrogenmangel Probleme geben.

Wie wird sie diagnostiziert?

Die Diagnose einer Osteoporose erfolgt durch die Knochendichtemessung (DXA). Das ist eine völlig schmerzfreie Untersuchung der am meisten betroffenen Regionen wie Lendenwirbel- und Hüftbereich.

Wie erfolgt die Therapie?

In den meisten Fällen werden Bisphosphonate verordnet. Sie gelten derzeit als die wirksamsten und sichersten Medikamente gegen diese Erkrankung. Sie sollen einmal in der Woche auf nüchternen Magen eingenommen werden. Der Knochenabbau wird dadurch gehemmt, Knochenbrüche kommen kaum mehr vor. Zusätzlich werden Kalzium/Vitamin D3-Präparate verabreicht. Bei Problemen im Nieren oder Magen-Darm-Bereich sind die Bisphosphonate weniger empfehlenswert. Alternativen sind SERMs (selektive Östrogene), Fluor, Östrogen oder Calcitonin.

Vorsorge

Grundsätzlich ist eine gesunde, bewusste Lebensweise wichtig. Insbesondere viel Bewegung beugt Osteoporose-Erkrankungen vor. Denn so werden die Muskulatur und die Knochen beansprucht. Es bildet sich wieder neue Knochenmasse.

Bei der Ernährung sollte man bei erhöhtem Osteoporoserisiko auf folgendes achten: Viel Kalzium und Vitamin D3! Kalzium erhält der Körper vor allem aus folgenden Produkten:

  • Milchprodukte
  • Käse (Gouda, Edamer, Emmentaler)
  • Lauch
  • Fenchel
  • Broccoli
  • Ölsardinen
  • Mineralwasser

Meiden Sie aber „Kalziumräuber“ wie Schweinefleisch, Wurst, Konservierungsmittel, Rhabarber, Spinat, Mangold, und Spargel. Auch Colagetränke, Nikotin oder Kaffee sind schlecht.

Vitamin D3 wird bei Sonneneinstrahlung vom Körper selbst gebildet. In der Nahrung befindet es sich in:

  • Eiern
  • Käse
  • Fisch
  • Pilzen
  • Leber

Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel bzw. Medikamente für die Kalzium- und Vitamin D3-Zufuhr.

Dr. Mathias Rohla, Facharzt für Gynäkologie Wien, Floridsdorf & Geburt Wien, Frauenarztshilfe . Pastorstrasse 2a . 1210 Wien . t +43 1 257 47 01 .

Autor

Werbeagentur Linz
Dr. Mathias Rohla FA für Gynäkologie & Geburtshilfe work Pastorstrasse 2a 1210 Wien Österreich work +43 1 257 47 01 gynrohla.at