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Polyzystisches Ovar (PCO)

Polyzystisches Ovar (PCO)

Die häufigste Hormonstörung bei Frauen ist das PCO Syndrom. Dabei erkennt man im Ultraschall meist leicht vergrößerte Eierstöcke mit vielen kleinen Zystchen (Follikel). Es kommt zu einem Überschuss vom in den Eierstöcken gebildeten Testosteron. Dadurch entsteht eine Störung des Regelkreises zwischen Eierstock und Gehirn (Hirnanhangsdrüse), der Eisprung wird unterdrückt. Die vielen kleinen Zystchen behindern sich gegenseitig beim Wachstum und erzeugen Testosteron. Es kommt somit zu einem unerwünschten Kreislauf.

Symptome:

  • Unregelmäßige Blutungen bis hin zu Ausbleiben der Menstruation für mehrere Monate
  • Seltener oder fehlender Eisprung (man wird schwer schwanger)
  • Hautunreinheiten, Akne, auffällige Körperbehaarung (oft an Kinn, Brust und Extremitäten)

Die Ursache für die Erkrankung ist nicht bekannt, ein erhöhter Insulinspiegel könnte aber dafür verantwortlich sein. Betroffen sind meist übergewichtige Frauen, gelegentlich auch besonders schlanke.

Man kann das PCO nicht endgültig heilen. Eine Therapie verspricht aber gute Beherrschung der Beschwerden. Dazu gehört einerseits eine Gewichtsabnahme, andererseits die Einnahme der Pille.

Dr. Mathias Rohla, Facharzt für Gynäkologie Wien, Floridsdorf & Geburt Wien, Frauenarztshilfe . Pastorstrasse 2a . 1210 Wien . t +43 1 257 47 01 .

Autor

Werbeagentur Linz
Dr. Mathias Rohla FA für Gynäkologie & Geburtshilfe work Pastorstrasse 2a 1210 Wien Österreich work +43 1 257 47 01 gynrohla.at